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Matthias Steiner - Der stärkste Mann der Welt
Der deutsche Superschwergewichtler Matthias Steiner holt überraschend olympisches Gold in Peking. In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele arbeitete er im so wichtigen mentalen Bereich intensiv mit den Erkenntnissen aus seinem persönlichen Reiss Profile.
Es war ein Herzschlagfinale, an dessen Ende Matthias Steiner, die größte Medaillenhoffnung des Bundes deutscher Gewichtheber, alle überraschte. Mit seiner neuen persönlichen Bestleistung von 258 Kilogramm stieß der 25-jährige in völlig neue Dimensionen vor: Lohn der Arbeit war die olympische Goldmedaille, die trotz aller vorher gehegten Hoffnungen letztlich selbst die Experten überraschte.
Berlin/Aachen. Im August 2008. „Ich gönne diesem sympathischen und intelligenten Menschen das Gold von ganzem Herzen“, jubelte Reiss Profile Chiefinstructor und Mentaltrainer Peter Boltersdorf nach dem dramatischen Finale von Peking. Der 56-jährige hatte das Team der deutschen Gewichtheberinnen und Gewichtheber in ihrer Vorbereitung am Olympiastützpunkt in Leimen mental unterstützt. Seit fast zwei Jahren arbeitet er in diesem Bereich eng mit den starken Männern um die Bundestrainer Frank Mantek und Michael Vater zusammen. Matthias Steiner stand dabei als potenzieller Medaillenkandidat im Fokus der „Operation Medaille“, die die Gewichtheber – wenn nicht schon in Peking – spätestens bei den Olympischen Spielen in London im Jahr 2012 aufs Siegertreppchen führen sollte. Dass es nun schon in Peking Gold wurde, freute Boltersdorf ganz besonders.
Ein außergewöhnlicher Kraftakt
Mit dem Reiss Profile, das sich optimal in die „Operation Medaille“ einfügen ließ, ist es für Bundestrainer Frank Mantek möglich geworden, optimal auf die individuelle Persönlichkeit von Steiner einzugehen und sein Trainings- und Wettkampfverhalten dementsprechend zu steuern. „Gerade im Wettkampf – beispielsweise beim alles entscheidenden Kraftakt im letzten Versuch – kommt es darauf an, dass der Athlet mit genau den Emotionen angesprochen wird, die ihn dazu bringen, das absolut Außergewöhnliche zu wollen und zu tun“, beschreibt Mantek die Vorteile der Methode. Der „Kraftakt von Peking“, wo Steiner im allerletzten Versuch ein zuvor nie gestemmtes Gesicht meisterte, bestätigt diese Aussage.
Die Vorteile des Reiss Profile
Der besondere Vorteil der Methode liegt darin, dass sie den Menschen in seiner kompletten individuellen Motiv- und Antriebsstruktur erfasst, die sich in den für den Athleten wirklich wichtigen Werten, Zielen und Motiven ausdrückt. Mit dem daraus gewonnene Wissen kann der Trainer den Sportler sowohl optimal durch die Mühen des Trainingsalltags begleiten als auch unmittelbar vor und während des Wettbewerbes perfekt mit ihm kommunizieren. „Wenn ein Athlet dann auch noch so kooperationsbereit wie Matthias Steiner ist, ist diese Arbeit um so eher vom Erfolg gekrönt“, unterstreicht Boltersdorf. Nicht vergessen werden sollte dabei, dass auch Steiners Mitstreiter Almir Velagic aus Kaufbeuren im Finale seine persönliche Bestleistung steigern konnte und so zu den wenigen Athleten zählte, die bei diesem wichtigen Ereignis körperlich und mental derart fit sind, dass sie ihr Bestes abliefern. Velagic belegt am Ende einen guten achten Platz.
Einen wichtigen Anteil der Arbeit mit Mathias Steiner nahm laut Boltersdorf auch dessen persönliches Schicksal der letzten Monate ein. Erst im Januar 2008 hatte der gebürtige Österreicher, der heute für Chemnitz in der Bundesliga startet, nach dreijähriger Wartezeit den deutschen Pass erhalten. Mehr als zwei Jahre zuvor war er der Liebe wegen nach Sachsen gezogen, seine Frau starb jedoch im Juli 2007 bei einem Autounfall. Ihr größter Wunsch war es gewesen, Steiner nach Peking zu begleiten. Um Steiner bei der Verarbeitung dieses persönlichen Schicksalsschlages zu unterstützen, war das mit Hilfe des Reiss Profile erworbene Wissen um die eigene Persönlichkeit eine wichtige Hilfe. (Quelle: ReissProfileEuropa)
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